Literarische Abende mit Jürgen Heckmann

„Bereits seit einer Reihe von Jahren gestaltet der Nienburger Journalist und Rezitator Jürgen Heckmann literarische Abende, die sich inzwischen eines festen Freundeskreises erfreuen. So wendete er sich anlässlich des 220. Todestages beispielsweise Theodor Storm zu, um an Leben und Werk jenes unvergessenen Mannes zu erinnern, der zu seiner Zeit eine der herausragendsten Persönlichkeiten des deutschen Sprachraums war; von Theodor Fontane bezeichnet als „einer der drei, vier besten Lyriker, die nach Goethe kommen“.

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Es macht viel Freude, anderen Literatur-Interessierten Leben und Werk unvergessener Klassiker sowie Texte von Autoren und Autorinnen der jüngeren Zeit nahezubringen.

Während hier fast beiläufig Fontane und Goethe erwähnt werden, hat der Literaturfreund selbstverständlich auch diesen schon ungeteilte Aufmerksamkeit gewidmet, indem er sie seinem Publikum nahebrachte. Die Reihe der mit aufschlussreichen Einblicken in Leben und Werk eindrucksvoll vorgestellten Klassiker umfasst Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), Friedrich von Schiller (1759 - 1805) und Annette von Droste-Hülshoff (1799 - 1848) ebenso wie neben Theodor Storm (1817 - 1888) beispielsweise Theodor Fontane (1819 - 1898) sowie Rainer Maria Rilke (1875 - 1926). Aus jüngerer Zeit zu nennen sind Kurt Tucholsky (1890 - 1935) und Erich Kästner (1899 - 1974).

Aber auch Wilhelm Busch (1832 - 1908) – „der Weise aus Wiedensahl“ – bleibt nicht unberücksichtigt in einem Spektrum, das neben den unvergessenen Klassikern ein gleichermaßen unterhaltsames wie bedenkenswertes Kaleidoskop ergibt, das unter dem richtungweisenden Motto „Abwechslungsreich wie das Leben“ ebenfalls große Zustimmung findet. Autorinnen wie Lore Brügmann und Anke Wolff, bekannte Kolumnisten wie Peter Bachér und Peter Hahne, Journalisten wie Rolf Sonnenborn oder der Fachautor Ulrich Beer verbinden Poesie und Prosa in einer Weise, welche die Zuhörenden zum verhaltenen Schmunzeln und befreiten Lachen genauso zu veranlassen vermag wie zum betroffenen Innehalten und tief bewegten Verstummen. – Der Bogen ist weit gespannt.


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Immer wieder finden sich zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer zu den Lesungen ein.
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Ein Podest macht es dem Publikum der rückwärtigen Reihen leichter, den Vortrag zu verfolgen.
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Mit Annette von Droste-Hülshoff im lauschigen Garten sommerliche Vorbereitung auf Spätherbst-Veranstaltungen.

Der Rahmen der Lesungen umfasst eigene Ausstattung mit Pult, einem Porträt des jeweiligen Protagonisten auf stoffdrapierter Staffelei sowie fünfarmigem Leuchter auf freistehender Säule. Seitens des Veranstaltungsortes wird floraler Schmuck beigesteuert.


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Unbeschwertes Manuskript-Studium in der häuslichen Schmöker-Ecke.
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Nicht selten geht es recht dramatisch zu beim Rezitieren der großen Dichterfürsten.
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Auge und Ohr gleichermaßen werden angesprochen bei den stimmungsvollen Dichterlesungen.